Tasteninstrumente - ms-badoeynhausen.de

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Der Unterricht an den Tasteninstrumenten bietet sich nach Beendigung der Musikalischen Früherziehung im Alter von sechs Jahren aber natürlich auch später an. Die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule stehen interessierten Schülerinnen und Schülern und deren Eltern jedereit kompetent beratend zur Seite.

Die Städtische Musikschule bietet den Unterricht in den Fächern

- Klavier

- Keyboard

- Akkordeon

Die Auswahl des Instrumentes sollte natürlich iin erster Linie dem Interesse des Kindes entsprechen.

Die drei Tasteninstrumente sind vom Klang, von ihrer Literatur und ihrem Einsatz her sehr unterschiedlich.

Das Klavier spielt heute keineswegs nur Sonaten ... Das Keyboard ist über seine Anfangsgründe als reines Pop-Instrument lange hinaus ... Das Akkordeon kennt zeitgenössiche klassische Litératur ...

So würde es sicher nicht sinnvoll sein, dem klavierinteressierten Kind das Akkordeon von Opas Dachboden anzubieten ... das Akkordeon hauptsächlich deshalb zu wählen, weil man damit so schön die alten Seemannslieder spielen kann ... das Keyboard nur deshalb zu verbieten, weil da immer nur so der moderne Kram drau gespielt wird ...

Drei Instrumente, drei eigenständige Zugänge!

 

Akkordeonlehrerin Beatrx Recktenwald schreibt zu ihrem Instrument folgendes:

"Akkordeon spielen? Ich will doch kein Matrose werden!" - oder: "Mein Kind soll Akkordeonunterricht erhalten, denn wir haben da noch eins von Opa auf dem Speicher." - Diese beliebten Vorurteile, die dem Akkordeon oftmals entgegen gebracht wurden, sind mittlerweile glücklicherweise lange überholt.

Das Akkordeon hat seinen Status als reines Volksmusik-Instrument seit langem verlassen. Zahlreiche Kompositionen zeitgenössischer Komponisten haben ihm einen anerkannten Platz in der Klassischen Musik gebracht. Daneben hat es ebenfalls seinen Einzug in die Pop-Musik gehalten und ist auch aus den Bereichen der ernstzunehmenden Folklore nicht mehr wegzudenken..

"Wer Klavier spielen gelernt hat, kann auch Akkordeon spielen." - Diese weit verbreitete Vorstellung stimmt nur bedingt. Gerade durch die sehr unterschiedliche Art der Tonerzeugung (beim Klavier durch das Anschlagen von Saiten, die danach nicht mehr berührt werden; beim Akkordeon durch die Balgführung, die den Ton bis zum Ende bestimmt) ist eine direkte Übertragung des Klavierspieles auf das Akkordeon - oder umgekehrt - nicht möglich. Es ist auf jeden Fall erforderlich, sich mit den instrumentenspezifischen Anforderungen und Möglichkeiten auseinander zu setzen.

Für das Akkordeon werden die üblichen Unterrichtsformen angeboten, fortgeschrittene Schüler haben die Möglichkeit, im Akkordeonensemble einzusteigen.