Chronik unserer Musikschule - ms-badoeynhausen.de

Unsere Chronik

Wer interessiert an der ganzen spannenden Geschichte unserer Schule ist, der wird fündig in der Chronik.

 

 


Kleine Chronik

der

Musikschule

der Stadt Bad Oeynhausen

1974 - 2014


1972

Neue Westfälische, 25. Februar 1972:

Wünsche nach Musikschule
In Bad Oeynhausen und Umgebung bestehen offenbar Wünsche von Eltern, Musikunterricht für Jugendliche in ordentliche, und jedermann zugängliche Bahnen zu lenken. Das geht aus Informationen hervor, nach denen von privater, dabei sehr bemühter Seite so etwas wie eine Jugendmusikschule ins Leben gerufen werden soll. Wie die NW erfuhr, hat sich ein vorbereitender Kreis gebildet, der schon bald Eltern zu einer Besprechung über die Möglichkeiten geregelten Musikunterrichts einladen will. (wol)

1973

Der Förderkreis zur Gründung einer Musikschule für die Stadt Bad Oeynhausen wird aktiv. Leitung damals: Dagmar Hillebrandt.

Nach anhaltenden Gesprächen mit der Stadt wird die Einrichtung der "Musikschule der Stadt Bad Oeynhausen" beschlossen.

Im November nimmt die Musikschule die Arbeit auf, zunächst auf  Verwaltungsebene.

Musikschulleiter Karl Heinz Keinemann und Verwaltungsfachkraft Heidrun Jelkmann sind die ersten Tätigen.

Das Musikschulgebäude in der Wiesenstraße 8 kann von den Johanniter-Ordenshäusern angemietet werden.

1974

Im Januar findet ein erstes, von Leiter Karl Heinz Keinemann organisiertes Konzert statt, das die Musikschule als öffentliche Einrichtung bekannt machen soll und großen Zuspruch findet. Die ersten Lehrkräfte an der neuen Schule:

Karl Heinz Keinemann (Gitarre, Akkordeon, Orchesterleitung)

Armin Wenig (Blas- und Streichinstrumente)

Friedmar Spengler (Flöte, Klavier, Akkordeon)

Ute Treude (AME, Blockflöte)  * AME: Allgemeinde Musikerziehung, beeinhaltet Musikalische Grundausbildung und Musikalische Früherziehung

Wolfgang Sorgatz (Chor)

Frieda Schaekel (Klavier, Blockflöte)

Hermann Puls (Trompete)

Günter Ludwig (Trompete)

Armin Wenig ist zunächst zugleich Hausmeister und bewohnt das obere Stockwerk in den gemieteten Räumen.

Die ersten Ensembles:

Akkordeonorchester Bad Oeynhausen

Zupfensemble Bad Oeynhausen

1975

Dieter Olschewski (Gitarre)

Lilli Plass-Rieser (Blockflöte)

1976

Klaus-Peter Meyer (Orgel)

1977

Harald Funke (E-Orgel)

Martina Rasche (Gitarre, Akkordeon, Musikalische Grundausbildung, Blockflöte, Musiktheorie)

Regine Köster (Blockflöte)

Angelika Wilkening (AME, Blockflöte)

1978

Gisela Meyer-Wintzer (Blockflöte)

1979 

Walter Grehl (Klavier)

Klaus Schaube (Violine, Klavier, Schlagzeug)

Klaus Koopmann (Gitarre, Mandoline, Blockflöte)


1980

Susanne Brinkmeier, Akkordeonistin und Schülerin von Karl-Heinz Keinemann, gewinnt in Wiesbaden den "Deutschen Akkordeon-Musikpreis".

Ludwig Harre (Trompete)

Bernd Husemöller (Gitarre, Blockflöte)

Ekkehard Lack (Klavier)


1981

Akkrodeonlehrer Manfred Weiß gründet das Akkordeon-Quintett der Musikschule.

Michael Ihlefeld (Klavier)

Ingrid Herter (Blockflöte)

Yutaka Suzuki (Cello, Gitarre, Klavier)

Manfred Weiß (Akkordeon, Klavier)

Karin Royas-Lazo (Klavier)

Ute Sorgatz (Blockflöte)

Elke Schary (Klavier, Gesang)


1982

Februar: Das Akkordeonorchester der Musikschule nimmt eine eigene Schallplatte auf. Titel: "Ausflüge", nach dem Titelstück, einem Werk von Rainer Glen Buschmann. Solistin innerhalb des Orchesters ist Susanne Brinkmeier, mehrmalige Siegerin bei Jugend musiziert und vergleichbaren Wettbewerben.

Jörg Dreier (Trompete, AME, Klavier, Musiktheorie)

Ralf Janssen (Trompete, Klavier)

Die Musikschule hat ein Folklore-Ensemble (Leitung: Dieter Olschewsky)


1983

Die erste Fahrt der Musikschule nach Wear Valley findet statt. Die Musikschule unterstützt damit den damals regen Austausch zwischen Bad Oeynhausen und seinen Partnerstädten.

Doris Ehlenbröker (Klavier, Blockflöte)

Nanni Mauritz (Musikalische Grundausbildung, Blockflöte)

1984

Die Musikschule feiert ihr 10jähriges Bestehen; im Laufe des Jahres finden Konzerte zu allen Instrumentalbereichen statt.

das Lehrerkollegium im Jubiläumsjahr setzt sich wie folgt zusammen:

Jörg Dreier

Doris Ehlenbröker

Harald Funke

Walter Grehl

Ludwig Harre

Ingrid Herter

Bernd Husemöller

Michael Ihlefeld

Ralf Janssen

Karl Heinz Keinemann

Martina Klusmeier, ehem. Rasche

Regine Köster

Klaus Koopmann

Ekkehard Lack

Wolfgang Lack

Günter Ludwig

Nanni Mauritz

Klaus-Peter Meyer

Gisela Meyer-Wintzer

Hermann Puls

Dieter Olschewsky

Karin Royas-Lazo

Utge Sorgatz

Friedmar Spengler

Klaus Schaube

Frieda Schaekel

Elke Schary

Yutaka Suzuki

Ute Treude

Manfred Weiß

Armin Wenig

Angelika Wilkening

Juli: Dreißig Schüler und Lehrer der Musikschule verbringen eine vierzehntägige Orchesterreise in Bellville/USA; gedacht ist diese Reise als Auftakt zu einer Städtepartnerschaft, die dann aber doch nicht zu Stande kommt.

September: die Musikschule verlässt ihre Räumlichkeiten im Johanniterhaus an der Wiesenstraße und zieht vorübergehend in die leerstehende "Präses-Koch-Mehme" an der Steinstraße. Der Umzug wird fällig, da die neuen Räume in der "Roten Schule" noch nicht fertiggestellt sind.

Die Freundschaft macht es: Manfred Weiß (Musikschule Bad Oeynhausen), Friedrich Bornemann (Musikschule Löhne) und Susanne Donis (Musikschule Dortmund) stellen im Oktober ein erstes Gemeinschaftskonzert von vier Akkordonensembles auf die Beine (Harrehof in Werste)

Im November erreicht eines dieser Ensemble, das O.L.D., (Bad Oeynhausen, Löhne, Dortmund) beim "Rudolf-Würthner-Pokal 1984" immerhin einen beachtlichen 5. Platz.

Zu den Ensembles der Musikschule ist ein Salonorchester gekommen (Leitung: Karl Heinz Keinemann).

1985

29. August: Martina Klusmeier, Elke Steinmeier, Anke Wiese, Manfred Weiß und Hans-Jochen Kelle stellen im Rahmen eines Konzertes erstmalig ein Akkordeonquintett mit zeitgenössischer klassischer Akkrodeonmusik vor.

Musikfahrt nach Fismes:
Karl Heinz Keinemann bringt ein Geschenk mit - die eigens für diesen Anlass komponierte "Fismes musi";
Gitarren-, Flöten- und Akkordeongruppen der Musikschule verbringen vier Tage in der Partnerstadt;

22. Oktober: der Musischulwettberwerb 1985 steht unter dem Motto: "Neue Musik"

1986

25. April: die Musikschule zieht in die renovierte "Rote Schule" und findet damit die jetzige Heimat.

Im Herbst wird im Rahmen einer Orchesterfreizeit in Andreasberg/Harz die erste Big Band der Musikschule gegründet. Leitung: Armin Wenig.

Im Rahmen der in den Achtziger Jahren verstärkt wahrgenommenen zeitgenössischen Musik für das Akkordeon findet im Oktober ein Konzert mit Original-Musik aus den Jahren 1940 - 1949 unter Leitung von Akkordeonlehrer Manfred Weiß statt.

Der Förderkreis beschenkt die Musikschule: der Steinway-Flügel hält Einzug, ebenso ein Gemälde des Bad Oeynhausener Künstlers Arthur Meier zu Küingsdorf.
Die Übergabe von Flügel und Gemälde erfolgt im Rahmen eines Festabends mit dem Pianisten Professor Franzpeter Goebels am 30.11.1986.

Die meisten hauptamtlichen Lehrkräfte der Musikschule auf einen Blick: Armin Wenig, Walter Grehl, Jörg Dreier,Klaus Schaube, Michael Ihlefeld, Dieter Olschewsky, Friedmar Spengler, Ute Treude, Karlheinz Keinemann

1987

In einem Gesprächskonzert am 2. Juli stellt Professor Jürgen Ulrich (Musikhochschule Detmold) unter Mitwirkung von Schülern und Lehrern der Musikschule einen Ausschnitt seiner Werke vor.

Eine Konzertreise führt das Akkordeon- und Gitarrenorchester der Musikschule nach Stockholm.

Alexander Flory (Akkordeon)

Alexander Flory bleibt nur für drei Monate an der Musikschule und geht dann nach Süddeutschland. Für ihn kommt

Beatrix Recktenwald (Akkordeon, Klavier)

1988

Landesmusikschultage in Bad Oeynhausen mit einer Uraufführung; speziell für diesen Anlass hat Professor Jürgen Ulrich (Musikhochschule Detmold) das "Westfälische Capriccio" komponiert .

Rund 2000 junge Leute aus den Musikschulen des gesamten Regierungsbezierde Detmold treffen sich zu einem umfangreichen musikalischen Angebot im Kurpark Bad Oeynhausen.

Die Musikschule ist vertreten mit dem Kinderchor (Leitung: Ute Treude), dem Flöten-Ensemble (Leitung: Friedmar Spengler), dem Streicher-Ensemble (Leitung: Klaus Schaube), der Big Band (Leitung: Armin Wenig), dem Gitarren-Ensemble (Leitung: Karl-Heinz Keinemann) und dem kammermusikalischen Programm.

Klaus Walder (Gitarre, Violine)

1989

Akkordeon- und Gitarrenorchester der Musikschule fahren für eine Woche nach Polen und eröffnen damit die neue Städtepartnerschaft zwischen Inowroclaw und Bad Oeynhausen.

1990

Auch in diesem Jahr holt die Musikschule den Musikschultag nach Bad Oeynhausen. Das „2. Musikschulfestival OWL“ findet wie das erste im Kurpark Bad Oeynhausen statt.

Nach den Sommerferien startet eine Kooperation der Musikschule mit der Bernart-Schule für Lernbehinderte. Beatrix Recktenwald und Martina Klusmeier führen Kinder der Bernart-Schule in speziellen Kursen an die Musik heran.

In den Herbstferien gibt es dann einen weiteren Austauschbesuch mit einer Partnerstadt: die Musikschule fährt mit Gitarren- und Akkordeonorchester nach Fismes. Die Spieler sind in Gastfamilien untergebracht und tragen einen gelungenen Teil zur „Völkerverständigung“ bei.

1992

Wir bleiben dabei: der Austausch mit unseren Städtepartnern ist uns wichtig. Auch in diesem Jahr fährt die Musikschule, dies Mal mit dem Gitarrenorchester, nach Inowroclaw.

1993

„3. Musikschulfestival OWL“ in Bad Oeynhausen

Schüler der Musikschule machen sich stark für eine Hilfsaktion: im Dezember geben Schüler der Akkordeon-, Klavier- und Flötenklassen von Beatrix Recktenwald und Martina Klusmeier auf Anregung von Schülerin Bianca Steinmann ein Konzert, dessen Erlös  von 777,77 DM (!) der "Hilfe für Bosnien" zu Gute kommt.

1994

Zum Jubiläumsjahr sind 1014 Schüler an der Musikschule angemeldet. Das Jahr wird von vielen Konzerten und anderen Aktionen wie Sommerfest, Musikschulball u.a. begleitet.

Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch eine eigene Karnevalsfeier an der Musikschule. Diese Tradition wird für einige Jahre beibehalten.

Im September erscheint die erste Ausgabe der Schülerzeitung, die leider zunächst auch die einzige bleibt. 

1995 

Die Musikschule führt ein eigenes Konzept für die Musikalische Grundausbildung ein, von den beiden Fachkräften Martina Klusmeier und Beatrix Recktenwald entwickelt wurde.

Im Sommer besucht uns eine Tanzgruppe aus Litauen. Im Kurpark wird nochmals das „Westfälische Capriccio“ aufgeführt.

1997

Die Bigband der Musikschule BOBB unter Leitung von Rainer Reckling hat Kontakt zu einer Band in den USA aufgenommen. Im Sommer besucht die Buzz Jones Big Band Bad Oeynhausen. Alle Mitglieder werden privat untergebracht, und es entstehen viele freundschaftliche Kontakte.

1999

Musikschulleiter Karl-Heinz Keinemann, der die Musikschule 25 Jahre geleitet hat, geht in den Ruhestand.

Kommissarischer Leiter für ein Jahr wird Klaus Walder.

2000

Mit dem 1. August wird Kuno Holzheimer neuer Leiter der Musikschule.

Die BUZZ JONES BIGBAND ist wieder in Deutschland. Gemeinsam mit unserer BOBB findet eine Konzertreise nach Arendsee und Berlin statt.

2001

Die Musikschule geht "ins Netz": www.ms-badoeynhausen.de entsteht.

2002

Die Musikschule ist am "Bürgerfest auf der Aqua Magica" beteiligt. Unter anderem treten auch die Rock-Pop-Formationen "Vivo" und "So What" auf.

2003

"Gemeinsam für den guten Ton" begründet die Zusammenarbeit von Musikschule und Feuerwehzrorchestern in Bad Oeynhausen. Die bläserklassen werden eingereichtet.

2004

Die Musikschule wir 30 Jahre. Das Jubiläumsjahr wird mit einem Festakt eingeleitet und von vielen hochkarätigen Veranstaltungen begleitet, unter anderem der "Woche der Militärmusik" mit Gastorchestern, "Rock meets Classic" in Kooperation mit dem Staatsbad-Orchester und der Beteiligung der Musikschule am zweitätigen "Familiengeburtstag" im Kurpark in Kooperation mit Radio Westfalica. Die Zusammenarbeit "Musik im Bild" zwischen Musikschule und Kusntkursen des Gymnasiums und eine große Gala-Veraanstaltung in der Dreifachsporthalle runden das Jubiläumsjahr ab.

2005

Der "Deutsche Musikschultag 2005" findet ganztätig in der gesamten Innenstadt von Bad Oeynhausen statt. Die Musikschule präsentiert sich einem breiten Publikum in allen ihren Facetten von Kinderchor und Musikalischer Früherziehung bis hin zu Klassik-Formationen und mehreren Bläsergruppen.

2007

In Kooperation mit der Grundschule Eidinghausen wird dort die Musikklasse "MuKl" eingerichtet. Interessierte Schüler erhalten wörchentlich jeweils eine Unterrichtsstunde am Instrument und eine Orchesterstunde innerhalb des Vormittagsunterrichtes. Unterrichtet werden sie von Musikschullerkräften.

2008

Mit der Einrichtung der "MoMo"-Klassen an den Grundschulen macht die Musikschule einen weiteren Schritt zur Kooperation mit verschiedenen Partnern.

Zum Sommer 2008 wird Musikschulleiter Kuno Holzheimer verabscheidet. Er wechselt an die Musikakademie Hammelburg.

Im Oktober übernimmt Beate von Rüdiger die Leitung der Musikschule.

Das regional übergreifende Musical "Bessere Welt" in Kooperation mit der JVA Herford und den Musikschulen Herford und Gütersloh wir im "Theater im Park" aufgeführt.

2009

Mit den "Musikmäusen" bietet die Musikschule nun auch einen Eltern-Kiind-Kurs an.

Der "Musikschultag in Ovelgönne" im Rahmen der jährlichen "Ovelgönner Tage" findet erstmals statt.

Gemeinsam mit der Hauptschule wird das Projekt "First Class Rock" ins Leben gerufen. Ein Jahr später wird das Projekt "Mini-Rocker" folgen.

2011

"Musikschultag XXL": in Zusammenarbeit mit der "Royal Artillery Band" aus England werden Workshops durchgeführt und Schüler der Musikschule spielen mit der Band gemeinsam in einem Open-Air-Konzert im Kurpark. Die Zusammenarbeit mit der Royal Artillery Band wird in den nächsten Jahren fortgesetzt.

2012

Das "Seniorensingen" in Kooperation mit Seniorenzentren der Stadt erweitert das Angebot der Musikschule.

Mit der Bigband der Bundeswehr, mit "The Band of the Royal Corps of Signals" und dem überregionalen "Serenadenkonzert" finden hochkarätige Konzerte und überregionale Orchestertreffen statt.

Die Musikschule erfüllt die Voraussetzungen und ist nun Teil von "Bildungspartner NRW".

2013

Highlight des Jahres ist die Aufführung des Musicals "Das geheime Leben der Piraten". Planung, Orchester, Chor, Solisten und Darsteller sowie das Bühenbild sind an der Musikschule entstanden und von den Kollegen erarbeitet worden.

2014

Zum 40jährigen Jubiläum ist die Musikschule gut aufgestellt. Zahlreiche Ensembles und Orchester, die zunehmende Kooperation mit weiteren Bildungspartnern, Breitenarbeit wie auch Begabtenförderung und Wettbewerbserfolge zeigen die weitreichende Einbindung der Städtischen Musikschule in die kluturellen Bereiche der Stadt.

Hauptamtlich beschäftigte Kollegen in 2014: 18

Schülerzahl im Januar 2014: 1350